Einstein inside: Relativitätstheorie als Ausstellung

„Einstein inside“ war eines der letzten Projekte des im letzten Jahr verstorbenen Astrophysikers Hanns Ruder: eine (zum Teil interaktive) Ausstellung zum 100. Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie, realisiert mit Hilfe der verschiedenen Institute, die sich in Deutschland mit Gravitation und Relativitätstheorie oder deren Anwendungen z.B. in der Astrophysik beschäftigen.

Äquivalenzprinzip und Krümmung
An einigen der Exponaten von „Einstein inside“ sieht man sehr schön, was das Medium Ausstellung für Möglichkeiten bietet, Aspekte der Relativitätstheorien erfahrbar zu machen, die es in anderen Medien nicht gibt. Das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen beispielsweise hat einen kleinen Mini-Fallturm beigesteuert. Ähnlich wie es auch bei dem großen, 146 Meter hohen Fallturm möglich ist, den das ZARM betreibt, wird darin eine kleine Kapsel von einem Kolben nach oben geworfen und fliegt dann im freien Fall erst nach oben und dann wieder nach unten. Die Kapsel, ein Ball, enthält einen Beschleunigungssensor, der seine Daten an einen Bildschirm meldet (in dem folgenden Kurzvideo ganz am Ende links eingeblendet). Daran kann man sehen, dass die Beschleunigung, die der Sensor meldet, während des Flugs auf Null sinkt:

Zum vollständigen Beitrag von Markus Poessel, dem Leiter des „Haus der Astronomie, Heidelberg“

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