Grundsätzlich werden Gravitationswellen von unregelmäßig bewegten Massen aller Art erzeugt. Mit Objekten irdischer Ausmaße ist es jedoch nicht möglich, eine Signalstärke zu erreichen, die jemals gemessen werden könnte. Da braucht es andere Kaliber: Neutronensterne, Schwarze Löcher, Supernova-Explosionen oder gar der Urknall sind da geeignete Kandidaten.

  • Poster: Quellen von Gravitationswellen

    pdf-Datei des Posters anschauen: Bitte auf das Bild klicken.

  • Computersimulation: Binärpulsar

    Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1974 boten Binäpulsare die Möglichkeit, die Dynamik von Binärsystemen aus Neutronensternen sehr genau zu untersuchen. Dabei stellte man fest. dass der  Einfluss von Gravitationswellen, die ein solches System aussendet, präzise mit der Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie übereinstimmt. Binärpulsare galten daher als überzeugender Indizienbeweis für die Existenz von Gravitationswellen, lange bevor diese direkt gemessen werden konnten.

    Diese Simulation demonstriert, wie die Pulse zustande kommen, und wie sie sich beim Umlauf der Sterne um ihren gemeinsamen Schwerpunkt verändern. Parameter der Simulation können dabei interaktiv verändert werden.

     

  • Computerspiel: Black Hole Hunter

    In diesem Computerspiel können Sie Ihr Gehör einsetzen, um simulierte Gravitationswellensignale vom Rauschen zu trennen. Das klappt sehr viel besser, als sich nur auf das Auge zu verlassen. Unser Gehör reagiert sehr empfindlich auf die Frequenzanteile eines Geräuschs. Damit ähnelt es der mathematischen Technik der Fouriertransformation, die bei der statistischen Analyse echter Gravitationswellensignale eingesetzt wird.
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  13.04. bis 23.10.2018 | Jahrtausendturm im Elbauenpark Magdeburg
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  27.10. bis 25.11.2018 | „November der Wissenschaft" Hannover  
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