Wie sieht die Milchstraße, unsere Heimatgalaxie, aus? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, da wir die Milchstraße ja nicht von außen anschauen können, wie das bei anderen Galaxien möglich ist.

Die Satellitenmission Gaia vermisst die Positionen von einer Milliarde Sterne der Milchstraße mit extrem hoher, bisher unerreichter Genauigkeit, um so eine Karte unserer kosmischen Umgebung anfertigen zu können. Dabei zeigt sich der Einfluss der Gravitation auf die Lichtstrahlen als Störung, die berücksichtigt werden muss, wenn man die angestrebte Genauigkeit erreichen will. Hier geht es nicht nur um die Schwerkraft der Sonne, sondern auch die aller Planeten sowie einiger Monde und größerer Asteroiden im Sonnensystem..

  • Poster: Das Milchstraßensystem

    pdf-Datei des Posters anschauen: Bitte auf das Bild klicken.

  • Film-Loop: Gaia-Projekt

    Ein Film (Endlos-Schleife) gibt Auskunft über die Ziele und den Ablauf der Gaia-Mission zur hochgenauen Vermessung von mehr als einer Milliarde Sternen in der Milchstraße.
  • Exponat: Modell des Gaia-Satelliten

    Der Astrometrie-Satellit Gaia (der Name war ursprünglich als Akronym für Globales Astrometrisches Interferometer für die Astrophysik gedacht) führt seit Dezember 2013 hochpräzise Messungen der Positionen, Bewegungen und Entfernungen von mehr als einer Milliarde Sterne unserer Milchstraße durch.
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  27.10. bis 25.11.2018 | „November der Wissenschaft" Hannover  
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