Do 27.04.2017 19:30 Uhr
Veröffentlicht am: Eine neue Sicht auf Einsteins Relativitätstheorie Vortrag in der Urania, Berlin

Eintritt: 8,00 € (erm. 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania.de

Das 100jährige Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie gibt Anlass, auf Ihre Grundlage, die Spezielle Relativitätstheorie zu blicken. Sie steht und fällt mit der universellen Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Darauf gründet die Einstein-Minkowski-Axiomatik, die in keinem Lehrbuch der Theoretischen Physik fehlen darf. Prof. Günther wird auf eine zweite, unabhängige, aber äquivalente Begründung der Speziellen Relativitätstheorie aufmerksam machen, die weniger abstrakt und daher geeignet ist, auch dem interessierten Laien einen Einstieg in die relativistische Welt zu erschließen. Dabei geht es um den Gang von bewegten und ruhenden Uhren und die Längen von bewegten und ruhenden Maßstäben sowie den Begriff der Gleichzeitigkeit.

Do 27.04.2017 19.30 Uhr
Veröffentlicht am: „Auf dem Holzweg durch das Universum“ Einsteins verlorener Schlüssel Vortrag in der Urania, Berlin

Einsteins verlorener Schlüssel – Warum seine beste Idee bis heute übersehen wurde

Eintritt: 8,00 € (erm. 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania-berlin.de.
© ressonance.is

Lehrer und Autor der Bücher "Vom Urknall zum Durchknall" und "Auf dem Holzweg durch das Universum"

Zum 100. Jubiläum wird Einsteins Theorie der Schwerkraft für ihre Erfolge und ihre ungeheure Bedeutung für die Wissenschaft gefeiert. Gleichzeitig kritisiert der preisgekrönte Autor Dr. Alexander Unzicker, dass auch hundert Jahre nach Vollendung der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins erste Idee dazu aus dem Jahr 1907 wenig bekannt ist – eine Theorie mit variabler Lichtgeschwindigkeit. Er findet es tragisch, dass Einstein zu dieser Zeit die Größe des Kosmos noch nicht kannte – Hubbles Beobachtungen kamen gut zwanzig Jahre später. Diese hätten gezeigt, dass Einstein kurz vor einer noch größeren Umwälzung stand: einer Erklärung der Gravitation im Sinne von Ernst Mach, der die Ursache der Trägheit in der Präsenz aller Massen im Universum vermutete. Eine Querverbindung zu Paul Diracs Hypothese der großen Zahlen wird ebenso Thema des Vortrags sein wie ein visionärer Gedanke des Astrophysikers Robert Dicke, der 1957 Einsteins Theorie entscheidend verbesserte.

Do 27.04.2017 17.30 Uhr
Veröffentlicht am: Lässt sich die Physik auf eine Formel reduzieren? Vortrag in der Urania, Berlin

Lässt sich die Physik auf eine Formel reduzieren?

Eintritt: 8,00 € (erm. 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania-berlin.de
© N. Michalke/AEI

Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (AEI), Golm

Prof. Nicolai geht auf grundlegende ungeläste Fragen der Physik ein, die sich aus der Unverträglichkeit von Quantentheorie und Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie ergeben und wohl nur im Rahmen einer noch zu entwickelnden Theorie der Quantengravitation zu beantworten sind. Seit Max Planck und Albert Einstein wissen wir, dass Quantentheorie und Allgemeine Relativitätstheorie die Naturvorgänge innerhalb der kleinsten Abstände der Elementarteilchen bis hin zu den größten Skalen des Universums beschreiben. Doch die Theorien passen nicht zusammen. Theoretische Physiker suchen deshalb nach einer einheitlichen, alles verbindenden Formel. Der Begriff der Symmetrie spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Do 27.04.2017 19.30 Uhr
Veröffentlicht am: Die Entstehung und Renaissance der Allgemeinen Relativitätstheorie Vortrag in der Urania, Berlin

Die Entstehung und Renaissance der Allgemeinen Relativitätstheorie

Eintritt: 8,00 € (erm, 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania-berlin.de
© Marcus Cyron

Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Der Vortrag behandelt die dramatische Geschichte der Entstehung der Allgemeinen Relativitätstheorie und ihre Renaissance in den späten 50er und 60er Jahren. Im Mittelpunkt der frühen Geschichte steht ein Vortrag, den Albert Einstein bereits 1913 in Wien gehalten hat. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Frage, wie die Allgemeine Relativitätstheorie nach dem Kriege zur weithin anerkannten Grundlage der Astrophysik und Kosmologie werden konnte. Wie kamen theoretische Entwicklungen, neue Himmelsbetrachtungen und Ergebnisse der Experimentalphysik zusammen und was bedeutet die wechselhafte Geschichte der Allgemeinen Relativitätstheorie für die Zukunft der Physik?

Do 27.04.2017 19.30 Uhr
Veröffentlicht am: Schwarze Löcher – die gigantischen Zentren der Galaxien Vortrag

Schwarze Löcher – die gigantischen Zentren der Galaxien

Eintritt: 8,00 € (erm, 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania-berlin.de.
© privat

Direktor am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik, Garching

Prof. Genzel ist einer der erfolgreichsten Astrophysiker weltweit. Sein Spezialgebiet ist die Infrarotastronomie. Zu seinen größten Leistungen gehört der Nachweis der Existenz eines superschweren Schwarzen Lochs von viereinhalb Millionen Sonnenmassen im Zentrum unserer Galaxis. Die zuerst als theoretische Folgerung aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie untersuchten Schwarzen Löcher wurden so zur kosmischen Realität, sie bilden wohl die Zentren der meisten Galaxien. Prof. Genzel wird über seine vielfach ausgezeichneten Forschungsarbeiten berichten und Ihnen zeigen, zu welchen faszinierenden Leistungen die moderne Astronomie in der Lage ist.

Do 27.04.2017 17.30 Uhr
Veröffentlicht am: Licht auf krummen Wegen – Von Einstein-Ringen, Leuchtenden Bögen und Exoplaneten Vortrag in der Urania, Berlin

Licht auf krummen Wegen
– Von Einstein-Ringen, Leuchtenden Bögen und Exoplaneten

Eintritt: 8,00 € (erm, 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) www.urania.de
© Friederike Elias

Universität Heidelberg

Die vor genau 100 Jahren von Albert Einstein präsentierte Allgemeine Relativitätstheorie sagt unter anderem voraus, dass Licht durch Schwerkraft abgelenkt wird. Mir der sensationellen Bestätigung dieser Vorhersage 1919 begann der Siegeszug der Allgemeinen Relativitätstheorie und Einsteins Weltruhm. In den dreißiger Jahren berechnete er, wie ein einzelner Stern als Gravitationslinse wirkt. Erst 1979 wurde diese Vorhersage bestätigt. Inzwischen kennen wir viele verschiedenartige Phänomene des „starken“ Gravitationslinseneffekts bis hin zu „Einstein-Ringen“.

Die aktuellste Anwendung ist die Suche nach Exoplaneten mit dem „Mikrogravitationslinseneffekt“. Der Gravitationslinseneffekt hilft bei der Suche nach der Dunklen Materie, wir können mit ihm die Hubble-Konstante und damit Größe und Alter des Universums messen und er wird zur Bestimmung der Masse und der Massenverteilung von Galaxienhaufen genutzt. Im Vortrag werden die vielfältigen und faszinierenden astrophysikalischen Anwendungen des Gravitationslinseneffekts präsentiert.

Do 27.04.2017 19:30 Uhr
Veröffentlicht am: Ludwig-Maximilians, Die Masse macht’s und wie! Die Gravitation im Wandel der Zeiten Vortrag in der Urania, Berlin

Die Masse machts und wie! Die Gravitation im Wandel der Zeiten

Eintritt: 8,00 € (erm, 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania-berlin.de.
© privat

Institut für Astronomie und Astrophysik Universität München, Moderator der ZDF-Sendung "Abenteuer Forschung", Träger der Urania-Medaille 2012

Was uns auf dem Boden hält ist selbst 100 Jahre nach dem großen Ereignis immer noch nicht klar. Albert Einstein brachte der Welt im Jahre 1915 bei, das selbst Licht sich zu krümmen hätte, käme es in die Nähe von großen Massen, denn schließlich krümme die Masse die Raumzeit und das sei die Gravitation. Die im Übrigen noch nicht einmal unterscheide zwischen träger und schwerer Masse, offenbar sei ihr alles recht. Zudem ist die Gravitation immer anziehend und das macht sie so einzigartig, obwohl sie so viel schwächer ist als alle anderen Kräfte in der Welt. Letztlich aber gewönne sie immer, sie ist nun mal die Königin der Kräfte. Nur, was sie wirklich ist, dass wissen wir auch heute noch nicht.

Do 27.04.2017 19:30 Uhr
Veröffentlicht am: Wie viel Einstein steckt in Star Trek? Vortrag

Eintritt: 8,00 € (erm, 6,50 €/U-Mitgl. 4,50 €) kontakt@urania-berlin.de

Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik, Fachhochschule Kaiserslautern

Vor 100 Jahren, am 25.11.1915, stellte Albert Einstein seine Theorie der Schwerkraft vor, die Allgemeine Relativitätstheorie. Massen und Lichtstrahlen bewegen sich demnach nicht bloß durch Raum und Zeit – Raum und Zeit verschmelzen selbst zu einer Struktur, die sich ständig verkrümmt und verändert. Schwere Körper verzerren ihre Geometrie, Licht läuft dann auf gebogenen Bahnen. Extreme Folge sind so exotische Objekte wie Schwarze Löcher und Gravitationswellen. Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek, würdigte Einstein, indem er in den 1960er Jahren großen Wert darauf legte, eine theoretisch mögliche Technik zu zeigen, denn wie könnten sonst der Warp-Antrieb, die Schwerkraftgeneratoren, die Schutzschilde oder die Tarnvorrichtungen der Klingonen funktionieren? Ohne die Erkenntnisse von Einstein würde das Raumschiff Enterprise gar nicht funktionieren. Übrigens: In zwei Folgen von Star Trek tritt Einstein selbst auf, künstlich generiert als Figur im Holodeck.

Alle Gäste, die in Star Trek-Kostümen erscheinen, erhalten an diesem Abend freien Eintritt! (Das Kostüm muss dabei mindestens aus einem charakteristischen Kleidungsstück bestehen.)

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