Di 21.02.2017 16.00 Uhr
Veröffentlicht am: The Birth of Gravitational Wave Astronomy Vortrag im Haus der Wirtschaft, Stuttgart (> in englischer Sprache, Dauer ca. 45 Min.)

Eintritt: Eintritt frei Foto: Universität Tübingen

Institut für Astronomie und Astrophysik, Universität Tübingen

On September 14, 2015, the two Gravitational-Wave Detectors made a historical discovery by observing a transient gravitational-wave signal produced by the collision of two black-holes. This momentous achievement is the result of a massive international effort to build one of the world’s most sensitive measuring devices; proves, for the first time, the existence of black-holes as predicted by Einstein’s theory of gravity and demonstrates the existence binary stellar-mass black hole systems.

Most importantly, this marks the beginning of a new epoch for astronomy and cosmology. The impact of observational gravitational wave astronomy, may be only be compared to the extension of electromagnetic astronomy to radio and high-energy wavelengths, and, potentially, as significant as the development of the telescope itself.

In this talk, I will outline what are the future plans of the gravitational wave community, and what further scientific breakthroughs can be expected in the next decades.

Veranstaltungsort und Anfahrt
„Das Haus der Wirtschaft Baden Württemberg“ liegt im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Adresse:
Haus der Wirtschaft Baden Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Fußweg vom Bahnhof:
Sie folgen der Königstraße etwa 500 Meter, überqueren den Schlossplatz, biegen nach dem Buchhaus Wittwer rechts ein und gehen über die Theodor-Heuss-Straße (Fußgängerampel) zum Haus der Wirtschaft …

Veröffentlicht am: 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie – Die multimediale Mitmachausstellung Gemeinschaftsausstellung im Haus der Wirtschaft, Stuttgart

Eintritt: normal 6,– € / ermäßigt 3,– €

30.05.–11.06. im Haus der Wirtschaft, Stuttgart

Die mobile Jubiläumsausstellung „Einstein inside“ der Universität Tübingen trifft auf das Physiklabor „Spiel der Kräfte“ der Universität Stuttgart – eine perfekte Symbiose.

„Einstein inside“ führt Sie anschaulich, unterhaltsam und leicht verständlich in die Welt der Allgemeinen Relativitätstheorie ein und zeigt den Bezug zur Forschung von heute. Multimedia-Stationen, Visualisierungen und Animationen bieten für jeden einen passenden Zugang zu einer fantastischen, dabei doch realen Welt.

Das „Spiel der Kräfte“ lädt zum Experimentieren ein. Bestimmen Sie das Plancksche Wirkungsquantum oder messen Sie die Lichtgeschwindigkeit unter fachkundiger Anleitung. Gehen Sie den wundersamen Eigenschaften von Licht auf den Grund und erhalten Sie Einblicke in aktuelle Forschungen der Stuttgarter Quantenphysik.

Die Gemeinschaftsausstellung wird unterstützt vom Regierungspräsidium Stuttgart – Referat Schutzrechte und Patente, sowie dem Fachbereich Physik der Universität Stuttgart.

„Spiel der Kräfte“ wird gefördert im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs TRR 21.

Zum Blogeintrag der Ausstellung inkl. Folgelinks
www.einstein-inside.de/stuttgart

„Einstein inside“ trifft „Spiel der Kräfte“ – die Homepage an der Uni Stuttgart
einstein-inside.physik.uni-stuttgart.de

Veranstaltungsort und Anfahrt
„Das Haus der Wirtschaft Baden Württemberg“ liegt im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Adresse:
Haus der Wirtschaft Baden Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Fußweg vom Bahnhof:
Sie folgen der Königstraße etwa 500 Meter, überqueren den Schlossplatz, biegen nach dem Buchhaus Wittwer rechts ein und gehen über die Theodor-Heuss-Straße (Fußgängerampel) zum Haus der Wirtschaft …

Di 21.02.2017 19.00 Uhr
Veröffentlicht am: Genie, Grundlagenforschung und das gute Geld: Hätte Einstein heute eine Chance? Talkrunde im Haus der Wirtschaft, Stuttgart – unterstützt vom Center for Integrated Quantum Science and Tecnology, IQST

Eintritt: Anmeldung erforderlich

Genie, Grundlagenforschung und das gute Geld: Hätte Einstein heute eine Chance?

Dieser Frage geht Moderator Ingolf Baur zusammen mit Gravitationswellenforscher Karsten Danzmann, Quantenphysiker Tommaso Calarco, Wissenschaftshistoriker Klaus Hentschel und DFG-Vizepräsident Frank Allgöwer auf den Grund.

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Prof. Dr. Karsten Danzmann
Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover, Direktor des Instituts für Gravitationsphysik an der Leibniz Universität Hannover

Karsten Danzmann ist Professor an der Leibniz Universität Hannover und als Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik tätig. Sein Forschungsinteresse gilt der Beobachtung von Gravitationswellen mit Hilfe von Laserinterferometern auf der Erde. Am Albert-Einstein-Institut forscht er in seiner Abteilung an den experimentellen Grundlagen des Gravitationswellennachweises, betreibt mit GEO600 einen erdgebundenen Detektor und arbeitet an der Realisierung eines Detektors im Weltraum.

Die Wissenschaftler am GEO600 haben zusammen mit dem Laser Zentrum Hannover die Laser für die Gravitationswellendetektoren LIGO in den USA entwickelt, mit denen im Februar erstmals eine Gravitationswelle direkt gemessen wurde.

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Prof. Dr. Tommaso Calarco
Professor für Quanteninformationsverarbeitung an der Universität Ulm, Direktor des Instituts für komplexe Quantensysteme in Ulm, Direktor des Zentrums für Quantenwissenschaft und -technologie IQST, Stuttgart und Ulm

Tommaso Calarco ist Mitautor des sogenannten Quantum Manifesto, das auf Veranlassung von Günther Öttinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, von einer Gruppe renommierter EU-Forschern im Mai diesen Jahres veröffentlicht wurde. Das Quantum Manifesto beschreibt die Relevanz und die möglichen Auswirkungen der Quantentechnologien sowohl für die Wirtschaft als auch für unsere Gesellschaft.

Die Verfasser empfehlen eine EU-Flagship-Initiative im Rahmen des European Horizon 2020 Research and Innovation Programm von einer Milliarde Euro aufzulegen, um das enorme Potential der Quantentechnologie zu erschließen.

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Prof. Dr.-Ing. Frank Allgöwer
Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor an der Universität Stuttgart, Leiter des Instituts für Systemtheorie und Regelungstechnik

Frank Allgöwer ist als Vizepräsident Präsidiumsmitglied von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das DFG-Präsidium berät als geschäftsführendes Organ laufend alle Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für die Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland.

Als Wissenschaftler forscht Frank Allgöwer auf dem Gebiet der nichtlinearen System- und Regelungstheorie. Er und sein Forscherteam entwickeln Methoden, um komplexe und dynamische Systeme wie beispielsweise das Internet oder ein Energieversorgungsnetz leichter zu analysieren.

Für seine Forschung wurde er unter anderem mit dem renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet.

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Prof. Dr. Klaus Hentschel
Leiter der Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik, Universität Stuttgart

Doppelstudium der Physik (Diplom in theoretischer Hochenergiephysik) und Philosophie (Magister in Wissenschaftstheorie) sowie Promotion in der Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Hamburg.

Mehrere Forschungspreise für die Dissertation über (Fehl)interpretationen der Relativitätstheorie durch Zeitgenossen Albert Einsteins und für die Habilitation über das Zusammenspiel von Experimenten und Theorien zur Rotverschiebung im Sonnenspektrum.

Ferner Arbeiten zur Mentalität deutscher Physiker kurz nach 1945, über visuelle Kulturen in Naturwissenschaft und Technik, zur Geschichte der Materialforschung sowie zur Geschichte von Forschungstechnologien. Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie der Académie Internationale d’Histoire des Sciences, Pictet-Preis der Genfer Academie des Sciences, stellvertretender Vorstand des Fachverbands Wissenschaftsgeschichte.

Ingolf Baur
Moderator bei 3sat, SWR und Deutsche Welle

Ingolf Baur hat an der Universität Hamburg Physik, Astronomie und Biophysik studiert. Seit vielen Jahren arbeitet er in den Wissenschaftsredaktionen des Südwestrundfunks Baden-Baden, 3sat in Mainz und der Deutschen Welle in Berlin vor und hinter der Kamera.

Veranstaltungsort und Anfahrt
„Das Haus der Wirtschaft Baden Württemberg“ liegt im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Adresse:
Haus der Wirtschaft Baden Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Fußweg vom Bahnhof:
Sie folgen der Königstraße etwa 500 Meter, überqueren den Schlossplatz, biegen nach dem Buchhaus Wittwer rechts ein und gehen über die Theodor-Heuss-Straße (Fußgängerampel) zum Haus der Wirtschaft …

Di 21.02.2017 19.00 Uhr
Veröffentlicht am: Raum, Zeit, Universum – die Rätsel des Beginns Vortrag im Haus der Wirtschaft, Stuttgart

Eintritt: Dieser Vortrag ist bereits ausgebucht! Foto: Universität Heidelberg

Institut für Theoretische Physik, Universität Heidelberg

Hat das Universum einen Beginn oder existiert es schon immer? Gibt es am Urknall noch Raum und Zeit? Welche Signale des Urknalls können wir beobachten und was lernen wir daraus?

Moderne Beobachtungen, von der hochpräzisen Vermessung der kosmischen Hintergrundstrahlung bis zu Gravitationswellen, haben zu einem detaillierten Verständnis der Entwicklung unseres Universums geführt. Einstein’s Theorie hat sich bisher bewahrheitet.

Wir können durch Beobachtungen selbst Modellvorstellungen zur „Entstehung des Universums“ überprüfen. Das resultierende singuläre Bild des Universums, in dem unser ganzes sichtbares Universum am Urknall vor 13.7 Milliarden Jahren aus einem „Punkt“ zu kommen scheint, erfordert jedoch ein Überdenken unserer Vorstellung von Raum und Zeit. Mit einem alternativen Bild der Entwicklung des Universums zeigt sich, dass dieses wohl schon ewig existiert.

Dieser Vortrag ist einer von insgesamt drei Vorträgen im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Physik die Wissen schafft“ des Fachbereichs Physik, die jedes Jahr im Sommersemester angeboten wird.

Ameldung erforderlich.
Haus der Wirtschaft, Stuttgart
Raum: Bertha-Benz-Saal
Dauer: 1 Stunde
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der Oberstufe und die interessierte Öffentlichkeit

Ein Vortrag aus der Reihe „Physik, die Wissen schafft“
www.physik.uni-stuttgart.de/aktuelles/vortragsreihe/

Di 21.02.2017 10.15 Uhr
Veröffentlicht am: Einstein inside – 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie Einführungsvortrag Haus der Wirtschaft, Stuttgart

Eintritt: Anmeldung erforderlich

Institut für Astronomie und Astrophysik, Universität Tübingen

Der Raum kann verzerrt, die Zeit gestaucht oder gedehnt werden, Gravitation schlägt Wellen, Wurmlöcher bohren sich durch Raum und Zeit – vor 100 Jahren hat Albert Einstein mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie eine ganz neue Sicht auf die Welt eröffnet, die uns bis heute sehr merkwürdig vorkommt. Im Alltag bemerken wir davon nichts, da wir uns nie mit Geschwindigkeiten in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit bewegen, und uns normalerweise keine Neutronensterne oder Schwarzen Löcher begegnen.

Was hat Einstein dazu gebracht, sich nicht mit der Speziellen Relativitätstheorie zufrieden zu geben, sondern in jahrelanger mühsamer Arbeit nach einer Verallgemeinerung zu suchen? Die Periheldrehung des Merkur, die Einbeziehung der Gravitation und beschleunigter Bezugssysteme haben dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Moderne Astronomie ist ohne Allgemeine Relativitätstheorie nicht möglich. Ein besonders aktuelles Thema sind Gravitationswellen. Die erste direkte Messung einer Gravitationswelle stellt schon für sich genommen ein faszinierendes Ereignis dar. Sie markiert aber auch den Beginn eines ganz neuen Zweigs der Astronomie. Die Bedeutung dieser Entwicklung wird verglichen etwa mit dem Beginn der Radioastronomie, oder gar der Erfindung des Teleskops.

Veranstaltungsort und Anfahrt
„Das Haus der Wirtschaft Baden Württemberg“ liegt im Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Adresse:
Haus der Wirtschaft Baden Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Fußweg vom Bahnhof:
Sie folgen der Königstraße etwa 500 Meter, überqueren den Schlossplatz, biegen nach dem Buchhaus Wittwer rechts ein und gehen über die Theodor-Heuss-Straße (Fußgängerampel) zum Haus der Wirtschaft …

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