Mo 26.06.2017 19.00 Uhr
Veröffentlicht am: 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie – und was kommt als nächstes Öffentlicher Abendvortrag im
Kirchhoff-Institut für Physik,
Hörsaal 2

Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Haus der Astronomie

Anfang 1916 ging der Artikeln in den Druck, in dem Albert Einstein den Schlussstein auf seine Allgemeine Relativitätstheorie setzte.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung in den letzten 100 Jahren, von den Grundlagen über Schwarze Löcher und Gravitationswellen bis hin zur Frage nach der Quantengravitation, zeigt auf, in welche Richtung die nächsten Fortschritte der Forschung zu erwarten sind und welche Konsequenzen von Einsteins Theorie und ihren Anwendungen wir nach wie vor nicht verstehen.

Mo 26.06.2017 19.00 Uhr
Veröffentlicht am: Wie alt ist die Welt? Öffentlicher Abendvortrag im
Kirchhoff-Institut für Physik,
Hörsaal 2

Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Universität Heidelberg

Mit Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie wurde es zum ersten Mal möglich, physikalische Modelle aufzustellen, die das Universum als Ganzes beschreiben. Durch immer genauere Beobachtungen in den letzten Jahrzehnten hat sich herausgestellt, dass gerade die einfachsten dieser Modelle unserem Universum genau entsprechen.

Eine wichtige Eigenart dieser Modelle ist, dass sie auf ein anfängliches Ereignis zurückgehen, den Urknall, von dem wir erstaunlich genau sagen können, wie lange er zurückliegt. Wie wir zu dieser Schlussfolgerung kommen und woher wir wissen, wie alt nicht nur die Welt ist, sondern wie alt auch ihre Teile sind, wird in diesem Vortrag beschrieben.

Mo 26.06.2017 19.00 Uhr
Veröffentlicht am: Schwarze Löcher – die gigantischen Zentren der Galaxien Öffentlicher Abendvortrag im
Kirchhoff-Institut für Physik,
Hörsaal 1

Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching & University of California, Berkley, USA

Seit der Entdeckung der Quasare vor etwa 50 Jahren haben sich die Indizien gehäuft, dass in den Zentren von Milchstraßensystemen massive Schwarze Löcher sitzen, die durch Akkretion von Gas und Sternen effizient Gravitationsenergie in Strahlung umwandeln. Durch hochauflösende Messungen im Infrarot- und Radiobereich ist es jetzt im Zentrum unserer eigenen Milchstraße gelungen, einen überzeugenden Beweis für diese Hypothese zu liefern, und gleichzeitig neue und unerwartete Resultate über den dichten Sternhaufen in der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs erbracht.

Hierbei haben neue Entwicklungen in der Infrarotinstrumentierung und der adaptiven Optik am neuen Großteleskop der ESO, dem VLT, eine wichtige Rolle gespielt. Gleichzeitig ist es klar geworden, dass die meisten Galaxien massive Schwarze Löcher beherbergen, und dass diese Schwarzen Löcher bereits etwa eine Milliarde Jahre nach dem Urknall entstanden sein müssen. Es werden diese neuen Messungen und ihre Konsequenzen für die Entstehung von Schwarzen Löchern im frühen Universum diskutiert.

Mo 26.06.2017 19.00 Uhr
Veröffentlicht am: Einstein für alle: Die Entstehung der Allgemeinen Relativitätstheorie und ihre Auswirkungen auf die Ausbreitung des Lichts Öffentlicher Abendvortrag im
Kirchhoff-Institut für Physik,
Hörsaal 1

Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Universität Heidelberg

Vor ziemlich genau 100 Jahren präsentierte Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie. Dabei geht es darum, dass Raum und Zeit eng miteinander verwoben sind. Einstein fand heraus, dass Planeten, Sterne und Galaxien den Raum beeinflussen, ihn gewissermaßen „verbiegen“. Dies wiederum führt dazu, dass auch Lichtstrahlen auf „krummen Wegen“ unterwegs sind: Einstein sagte voraus, dass Licht durch Schwerkraft abgelenkt wird. Die Messung der Positionsverschiebung von Sternen während der Sonnenfinsternis des Jahres 1919 war die sensationelle Bestätigung dieser Vorhersage. Damit begannen der Siegeszug der Allgemeinen Relativitätstheorie und Einsteins Weltruhm.

Im Vortrag wird auf leicht verständliche Weise erklärt, wie Einstein auf diese neue Theorie der Schwerkraft kam. Mit vielen astronomischen Aufnahmen des Hubble- Weltraumteleskops und der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile wird darüber hinaus gezeigt, wie diese Ablenkung des Lichts durch Schwerkraft heute in vielfacher Weise als „Gravitationslinseneffekt“ genutzt wird, um unser Universum zu vermessen und besser zu verstehen.

Mo 26.06.2017 17.00 Uhr
Veröffentlicht am: Dr. Hans-Peter Nollert, Lehrerfortbildung: 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie – (wie) kann ich sie meinen Schülern erklären? Lehrerfortbildung im
Kirchhoff-Institut für Physik

(> Ende um 19:00 Uhr)

Eintritt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich unter einstein.inside(at)uni-heidelberg.de

Die Fortbildung vermittelt verschiedene Ansätze, die Allgemeine Relativitätstheorie anschaulich darzustellen. Es wird diskutiert und erklärt, wie angemessen diese die Grundlagen der Theorie wiedergeben. Eine spezielle Führung durch die Ausstellung rundet das Angebot ab.

Mo 26.06.2017 19:00 Uhr
Veröffentlicht am: Gravitationswellenastronomie: Das Universum aus einer völlig neuen Perspektive Öffentlicher Abendvortrag im
Kirchhoff-Institut für Physik,
Hörsaal 2

Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Auch Gravitation erzeugt Wellen. Messen wir diese Wellen, lassen sich daraus interessante Informationengewinnen: Über Neutronensterne, schwarze Löcher und sogar über die allerersten Sekundenbruchteile gleich nach dem Urknall. Leider sind Gravitationswellen so furchtbar schwierig zu messen, dass Einstein dies für unmöglich hielt.

Trotzdem waren Physiker so kühn, sich dieser Heraus­forderung zu stellen: Nach jahrzehntelanger intensiver Anstrengung gelang das schier Unmögliche mit kilometerlangen Laserinterferometern auf der Erde. Ein geplanter Detektor im Weltall mit einer Ausdehnung von sogar mehreren Millionen Kilometern wird das Potential der Gravitationswellenastronomie noch weit besser nutzen können.

Mo–Fr 10–17 / Sa, So von 11–18 Uhr
Veröffentlicht am: 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie – Die multimediale Mitmachausstellung Multimediale Mitmachausstellung

Eintritt: kostenfrei, Anmeldung für Gruppen erforderlich unter einstein.inside(at)uni-heidelberg.de

29.09.–04.11. in den Foyers des Physikalischen Instituts und des Kirchhoff-Instituts für Physik der Universität Heidelberg

Der Raum kann gedehnt und gestaucht werden, die Zeit langsam oder schnell vergehen, Schwarze Löcher das Licht scheinbar verschlucken und sich nichts jemals schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Das sind nur einige der zahlreichen Erkenntnisse, die wir Albert Einstein und seiner Relativitätstheorie zu verdanken haben, die er vor 100 Jahren entwickelte und die das naturwissenschaftliche Weltbild seither revolutioniert hat. Der kürzlich erfolgte Nachweis von Gravitationswellen hat seine Relativitätstheorie ein weiteres Mal spektakulär bestätigt.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Relativitätstheorie wurde die multimediale Mitmachausstellung Einstein inside konzipiert. Diese Ausstellung präsentiert auf sehr anschauliche, unterhaltsame und leicht verständliche Weise die Welt der Relativitätstheorie. Interative Experimente, zahlreiche Multimedia-Stationen, Visualisierungen und Animationen ermöglichen den kurzweilen Zugang zu einer abstrakten und dennoch so realen Welt.

Vom 26. September bis 4. November 2016 gastiert die Ausstellung in den Foyers des Physikalischen Instituts und Kirchhoff-Instituts für Physik der Universität Heidelberg.

Wochentags von 10:00-17:00 Uhr und Sa+So von 11:00-18:00 Uhr besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Der Eintritt ist kostenfrei. Sonderführungen für Schulklassen und Erwachsene sind auf Anfrage möglich. Entsprechende Anfragen sind an einstein.inside(at)uni-heidelberg.de zu richten.

Hinweise für die Anreise zur Ausstellung finden Sie HIER.

Die Landingpage zur Ausstellung:
„Einstein inside“ ab 26.09. in Heidelberg

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